In ihrem Beitrag in der Schweizerischen Juristen-Zeitung zeigen Prof. Nadja Capus von der Universität Neuenburg und Stefan Mbiyavanga auf, warum die Selbstregulierung der Anwaltschaft beim Kampf gegen Geldwäscheri zu wenig greift.
Der Beitrag kann über Swisslex sowie auf der Webseite der Zeitschrift eingesehen werden.
Abstrakt:
“Mit der jüngsten Revision des Geldwäschereigesetzes (GwG) wird die Anwaltschaft stärker in die Geldwäschereibekämpfung einbezogen: Neu fallen auch Beratertätigkeiten unter die Aufsicht der Selbstregulierungsorganisationen. Damit gewinnt die Qualität dieser Aufsicht an Bedeutung und sollte ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken, da sie ein Schlüsselfaktor einer guten Geldwäschereiabwehr ist. Der vorliegende Beitrag zeigt, wie fehlende Transparenz und strukturelle Defizite deren Wirksamkeit erheblich einschränken – und weshalb die Revision diese Schwächen verschärft, statt die Prävention nachhaltig zu stärken.”